Freitag, 12. Mai 2017

Rezension zu: Den Mund voll ungesagter Dinge

Eckdaten:

Autor: Anne Freytag
Verlag: Heyne fliegt
Seitenzahl: 395
ISBN: 978-3-453-27103-6

Inhalt:

Wenn Sophie es sich aussuchen könnte, wäre ihr Lebensimpel. Aber das ist es nicht. Und das war es auch nie. Das fängt damit an, dass ihre Mutter sie direkt nach der Geburt im Stich gelassen hat, und endet damit, dass Sophies Vater plötzlich beschließt, mit seiner Tochter zu seiner Freundin nach München zu ziehen. Ale sind glücklich. Bis auf Sophie.
Was hat es bloß mit der verdammten Liebe auf sich? Sophie selbst war noch nie verliebt. Klar gab es Jungs, einsam ist sie trotzdem. Bis sie in der neuen Stadt auf Alex trifft. Das Nachbarsmädchen mit der kleinen Lücke zwischen den Zähnen, den grünen Augen und dem ansteckenden Lachen. Zum ersten Mal lässt sich Sophie voll und ganz auf einen anderen Menschen ein. Und plötzlich ist das Leben neu und aufregend.
Bis ein Kuss alles verändert...

Cover:

Für mich passt das Cover sehr gut zur Geschichte, da Sophie darauf zu sehen ist, mit ihrem gestreiften Oberteil, welches mehrmals in der Geschichte auftaucht.
Die Gestaltung gefällt mir auch sehr gut. Ich finde es toll, dass der Titel in einer Art Farbverlauf von gelb bis dunkelblau geschrieben ist.
Für mich könnte es kein besseres Cover für das Buch geben.

Meine Meinung:

Ach, man kann einfach nicht erklären, warum man etwas liebt. Man tut es einfach.

Das ist ein Zitat aus 'Den Mund voll ungesagter Dinge' und mir geht es mit diesem Buch genau so.
Aber ich will es versuchen.


Anne Freytag hat es mit ihrem Roman geschafft, die Gefühle der Protagonistin so zu zeigen, dass es realistisch wirkt. Viele Autoren scheitern daran und das ganze Buch wird dadurch komisch, aber bei diesem Buch ist das einwandfrei gelungen.
Ich konnte mich super in Sophies Lage hineinversetzen und habe mit ihr gelacht und geweint. Total gut hat es mir gefallen, wie Sophie und Alex sich kennenlernen und ich habe mich gefreut, dabei sein zu dürfen und habe mit jeder neuen Zeile ein bisschen mehr mit ihnen gefühlt.

Auch der Schreibstil hat mir super gut gefallen. Er ließ sich total flüssig lesen und die Worte, mit denen alles beschrieben und erzählt wurde, waren super gewählt. Immer wieder habe ich mich gefragt, wie Anne Freytag es geschafft hat, das alles so bildlich darzustellen.

Außerdem finde ich es super toll, dass in dem Buch mehrere total wichtie Themen angesprochen werden, und wie die Reaktionen der Figuren darauf sind.
Sophie war mir von der ersten Site an direkt sympatisch und es war so, als wäre sie eine Freundin von mir, die mir das alles erzählt.. Auch Alex, Sophies Stiefbrüder, ihren besten Freund, ihre Stiefmutter und alle anderen habe ich im Laufe des Buches in mein Herz geschlossen.

Ich habe an dem Buch nichts Negatives gefunden, weshalb es von mir 5 von 5 Sternen bekommt.
⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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